Eignungsuntersuchungen

Die Eignungsuntersuchungen, auch Tauglichkeitsuntersuchungen genannt dienen dazu vor der Arbeitsaufnahme sicherzustellen, ob der Mitarbeiter gesundheitlich für die Tätigkeit geeignet ist. Einerseits ist die Eignungsuntersuchung gesetzlich vorgeschrieben z.B. für Berufskraftfahrer andererseits kann sich eine Pflicht aus der Gefährdungsbeurteilung ergeben.  

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Eignungsuntersuchungen & Recht

Unter den folgenden Voraussetzungen können und dürfen Eignungsuntersuchungen durchgeführt werden:

Rechtliche Grundlage

Eignungsuntersuchungen sind nur zulässig, wenn sie durch eine Rechtsvorschrift wie z. B. die Fahrerlaubnisverordnung gefordert sind. Schlichte Vorschriften zur Unfallverhütung sind  nicht als rechtliche Grundlage anzusehen, um den Arbeitnehmer zur Eignungsuntersuchung zu verpflichten. 

Die Gefährdungsbeurteilung allein ist rechtlich nicht ausreichend, um eine Eignungsuntersuchung mit dem Mitarbeiter bzw. potentiellen Mitarbeiter durchzuführen. Tarifvertragliche Regelungen oder Betriebsvereinbarungen können jedoch die rechtliche Grundlagen für Eignungsuntersuchungen schaffen.

Ferner ist eine Eignungsuntersuchung zulässig, sofern der Mitarbeiter dieser schriftlich zustimmt.

Für welche Tätigkeiten kann eine Eignungsuntersuchung relevant sein?

#Schweigepflicht: Was darf der Betriebsarzt an den Arbeitgeber weitergeben?

Auch im Hinblick auf die Eignungsuntersuchung unterliegt der Betriebsarzt der ärztlichen Schweigepflicht. Nach Abschluss der Eignungsuntersuchung darf er dem Arbeitgeber mitteilen, ob der Mitarbeiter geeignet, eingeschränkt geeignet oder nicht geeignet ist. Genauere Informationen zu den Befunden darf der Betriebsarzt nicht weitergeben, es sei denn der Beschäftige stimmt dem ausdrücklich zu. 

Der durchführende Betriebsarzt

Um eine Aussage über die Eignung eines Mitarbeiters treffen zu können, ist es wichtig, dass der durchführende Arzt den Betrieb und die Anforderungen, die an den Beschäftigten gestellt werden, gut kennt.  

Eine wichtige Grundlage kann dabei die Gefährdungsbeurteilung sein, an der der Betriebsarzt teilnimmt, und daher mit den Risiken des Arbeitsplatzes vertraut ist. 

Unterschiede zwischen Eignungsuntersuchung und arbeitsmedizinischer Vorsorge

Ziel: Die körperliche und seelische Eignung des Mitarbeiters hinsichtlich der Tätigkeit und ob Gefahren für Ihn oder andere entstehen könnten.

Ziel: typische Berufskrankheiten früh zu erkennen und zu bekämpfen

Selbst- und Fremdschutz 

Selbstschutz des Arbeitnehmers 

Für die Durchführung ist eine rechtliche Begründung notwendig 

Nur die Teilnahme an der Pflichtvorsorge ist erforderlich 

Feststellung der physischen und psychischen Tauglichkeit für eine Tätigkeit 

Frühzeitige Feststellung und Verhütung von Erkrankungen  

Der Arbeitsschutzauschuss (ASA)

brarbe hilft Ihnen bei der Durchführung des ASA. Der Arbeitgeber hat in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigten gemäß § 11 ASiG einen Arbeitsschutzausschuß zu bilden. Bei der Feststellung der Zahl der Beschäftigten sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen. Dieser Ausschuß setzt sich zusammen aus:
dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten,
zwei vom Betriebsrat bestimmten Betriebsratsmitgliedern,
Betriebsärzten,
Fachkräften für Arbeitssicherheit und
Sicherheitsbeauftragten nach § 22 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch.
Dieser Arbeitsschutzausschuss hat vierteljährlich stattzufinden bzw. tritt quartalsmäßig zusammen. Der Arbeitsschutzausschuss und die quartalsmäßige Zusammenkunft hat inbesondere den Zweck, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit bewusst und dauerhaft als Thema im Unternehmen präsent zu halten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Etablierung ihres Arbeitsschutzauschusses und sorgen gerne für die gesetzlich erforderliche Protokollierung des Arbeitsschutzausschusses bzw. dem eigentlichen wichtigen: Das Arbeitsschutz und seine Maßnahmen protokolliert und messbar und seine Auswirkungen messbar gemacht werden können!

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Über uns

brarbe ist ein Full-Service-Dienstleister für alle Thematiken die den Brandschutz, die Arbeitssicherheit und die Betriebs- bzw. Arbeitsmedizin betreffen. Wir bieten Unternehmen und Behörden sämtliche erforderlichen Dienstleistungen aus einer Hand. 

Organisiert, unkompliziert, effizient, modern und mit langjähriger branchenübergreifender Erfahrung!

Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihr Arbeits- und Gesundheitsschutz-Engagment positiv zu vermarkten!

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Unser Ziel ist es, alle für Sie verpflichteten Dienstleistungen zu zentralisieren. Für brarbe lässt es sich effizienter arbeiten, wenn wir Ihr Unternehmen ganzheitlich betreuen können. 

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